Vermittlerportal18. Juni 2026· 6 Min.

Sichtbarkeitsstufen im Vermittlerportal erklärt

network_only, network_first, network_and_public, direct_only – wann welche Stufe strategisch sinnvoll ist.

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Redaktion · M&A und GmbH-Nachfolge

Die vier Sichtbarkeitsstufen im Vermittlerportal sind mehr als ein technisches Detail — sie sind das strategische Steuerungsinstrument für jeden Mandatsprozess. Dieser Beitrag erklärt, wann welche Stufe sinnvoll ist.

network_only — maximale Diskretion

Nur geprüfte Investoren aus dem Netzwerk sehen das Mandat. Sinnvoll für sensible Branchen, prominente Namen oder Verkäufer mit besonderen Diskretionsanforderungen. Der Kaufpreis wird tendenziell etwas niedriger, dafür ist das Risiko einer Indiskretion minimal.

network_first — Netzwerk-Vorlauf

Das Mandat wird für ein definiertes Zeitfenster (z. B. sieben Tage) nur im Netzwerk gezeigt. Danach greift automatisch die breitere Sichtbarkeit. Die Standardvariante für die meisten Mandate — schnell, diskret, mit natürlichem Preiswettbewerb.

network_and_public — maximale Reichweite

Netzwerk und öffentlicher Marktplatz parallel. Sinnvoll bei Mandaten, deren Sichtbarkeit unkritisch ist (z. B. reine Vorratsgesellschaften, ruhende GmbHs).

direct_only — sofortige Entscheidung

Kein Marktprozess, sondern direktes Angebot durch Nachfolgehaus. Für Verkäufer, die Geschwindigkeit über Preisoptimierung stellen — z. B. bei Zeitdruck durch Gesundheit, Steuertermine oder Sonderlagen.

Fazit

Die richtige Stufe ergibt sich aus Diskretionsbedarf, Zeitdruck und Preisziel des Verkäufers. Wer unsicher ist, startet mit 'network_first' und passt bei Bedarf an.

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