GmbH kaufen mit Eigenkapitalnachweis: So finanzieren Sie den Deal sauber
Wie ein Eigenkapitalnachweis strukturiert wird, wie viel realistisch nötig ist und wie sich der Rest finanzieren lässt.
Käufer werden vor dem Kauf einer etablierten GmbH regelmäßig nach einem Eigenkapitalnachweis gefragt. Dieser Beitrag zeigt, wie der Nachweis aussieht und welche Finanzierungshebel es gibt.
Was gilt als Eigenkapital
Barvermögen, unbelastete Wertpapiere, verkaufbares Anlagevermögen, verbindliche Zusagen von Investoren.
Höhe des Eigenkapitalanteils
Als Faustregel 30–40 % des Kaufpreises. Banken finanzieren selten mehr als 60–70 %.
Form des Nachweises
Kontoauszug, Depotauszug, Bankbestätigung – aktuell (nicht älter als 30 Tage) und unwiderleglich.
Fremdfinanzierung
Bank, Beteiligungskapital, Verkäuferdarlehen – jeweils mit eigenen Vor- und Nachteilen.
Fazit
Ein sauber dokumentierter Eigenkapitalnachweis ist der Türöffner für einen professionellen Kaufprozess.
Häufige Fragen
Reicht ein Kontoauszug?+
Ja, sofern aktuell und lückenlos.
Wann muss der Nachweis vorliegen?+
Meist vor dem LOI, spätestens vor der Due Diligence.
Können Investoren Eigenkapital ersetzen?+
Ja, mit einer verbindlichen Beteiligungszusage.
