Unternehmen bewerten — fundiert, transparent und in 24 Stunden.
Eine seriöse Unternehmensbewertung kombiniert Ertragswert, Substanzwert und Marktvergleichsdaten — und liefert eine begründete Spanne, keine Wunschzahl. Genau so bewerten wir Ihre GmbH: kostenfrei und binnen 24 Stunden.
- ✓Drei Verfahren kombiniertErtragswert + Substanzwert + Marktvergleich.
- ✓Branchenspezifische MultiplesEBIT-Multiples aus aktuellen Transaktionen.
- ✓Begründete SpanneNachvollziehbare Range statt scheingenauer Punktzahl.
- ✓KostenfreiKeine Bewertungsgebühren — auch bei Nicht-Verkauf.
Wie wir Ihr Unternehmen bewerten — die drei Verfahren im Detail
Ertragswertverfahren: Wir prognostizieren die nachhaltigen zukünftigen Erträge Ihrer GmbH (meist 3-Jahres-Durchschnitt EBIT) und wenden einen branchenüblichen Multiplikator an. Für kleine Mittelstands-GmbHs liegen Multiples typischerweise zwischen 3× und 7× EBIT — abhängig von Wachstum, Kundenstruktur und Inhaberabhängigkeit.
Substanzwertverfahren: Wir ermitteln das bereinigte Eigenkapital (inkl. stille Reserven bei Immobilien, Maschinen, Wertpapieren — abzüglich Verbindlichkeiten). Dieses Verfahren ist Pflichtbestandteil bei vermögensverwaltenden GmbHs, Holdings und ruhenden Gesellschaften und bildet bei ertragsschwachen Gesellschaften häufig die Kaufpreisuntergrenze.
Marktvergleichsverfahren: Wir gleichen Ihre GmbH mit Transaktionen vergleichbarer Größe und Branche aus unserer Datenbank ab. Das liefert einen marktnahen Realitätsabgleich — und verhindert Bewertungen, die rein theoretisch plausibel, aber praktisch nicht durchsetzbar sind.
Das Ergebnis ist eine Spanne mit Untergrenze (Substanzwert + Mindestmantel-Wert), Mittelwert (Ertragswert × Marktmultiple) und Obergrenze (bei strategischem Käufer mit Synergien). Sie wissen damit nicht nur, was Ihre GmbH wert ist, sondern auch, in welchem Preisband Verhandlungen realistisch sind.
Welche Methoden es gibt
Für operative Unternehmen ist das Ertragswertverfahren üblich: Bewertet werden die künftig erwarteten Überschüsse, abgezinst auf heute. Ergänzend nutzen Käufer Multiplikatoren, bei denen ein bereinigtes Ergebnis mit einem branchenüblichen Faktor multipliziert wird. Der Substanzwert zeigt, was die Vermögenswerte wert sind, der Liquidationswert bildet meist die Untergrenze.
Keine Methode liefert allein den Preis. Am Ende zählt, was ein konkreter Käufer zu zahlen bereit ist.
Was den Wert erhöht und was ihn drückt
Werterhöhend wirken wiederkehrende Umsätze, viele Kunden ohne Klumpenrisiko, ein eingespieltes Team, dokumentierte Prozesse und saubere Unterlagen. Wertmindernd sind eine starke Abhängigkeit vom Inhaber, wenige Großkunden, Investitionsstau sowie offene Steuer- und Rechtsrisiken.
Viele dieser Faktoren lassen sich in ein bis zwei Jahren vor dem Verkauf verbessern.
Bewertung einer GmbH ohne Geschäft
Bei einer GmbH ohne laufendes Geschäft greifen klassische Verfahren kaum. Ihr Wert ergibt sich aus Gründungsjahr, sauberen Abschlüssen, fehlenden Altlasten und einer guten Bonitätsauskunft.
Mit dem kostenlosen Ankaufscheck erhalten Sie in der Regel innerhalb eines Werktages eine erste Einschätzung, ohne Verpflichtung.
Häufige Fragen
Wie wird ein Unternehmen bewertet?+
Es gibt drei Hauptverfahren: 1) Ertragswertverfahren (häufig EBIT- oder EBITDA-Multiple je Branche), 2) Substanzwertverfahren (Eigenkapital + stille Reserven – Schulden), 3) Marktwertverfahren (Vergleich mit kürzlich erfolgten Transaktionen). Seriöse Bewertungen kombinieren mindestens zwei Verfahren und nennen eine Spanne, keine ‚Punktzahl‘.
Welche EBIT-Multiples sind branchenüblich?+
Grobe Orientierung (kleine Mittelstands-GmbHs): IT/Software 5–8×, Beratung 3–5×, klassisches Handwerk 2–4×, Online-Handel 3–6×, Industrie/Produktion 4–7×, Immobilienverwaltung eher Substanzwert. Die konkrete Zahl hängt von Wachstum, Kundenkonzentration, Inhaberabhängigkeit und Bonität ab.
Was ist mein Unternehmen wirklich wert?+
Eine belastbare Indikation erhalten Sie binnen 24 Stunden — kostenfrei über unser Anfrageformular. Wir nutzen Ertragswert, Substanzwert und Vergleichsdaten aus unserer Transaktions-Datenbank und liefern eine begründete Spanne.
Unterscheidet sich der Verkaufswert vom Bilanzwert?+
Ja — meist deutlich. Der Bilanzwert (Eigenkapital) ist eine historische Buchgröße. Der Verkaufswert spiegelt zukünftige Ertragskraft, Marktnachfrage und Synergien beim Käufer. Bei profitablen GmbHs liegt der Verkaufswert oft ein Mehrfaches über dem Bilanzwert; bei strukturschwachen Gesellschaften umgekehrt.
Drücken Inhaberabhängigkeit oder Klumpenrisiko den Wert?+
Ja. Hängt der Erfolg primär an einer Person (Geschäftsführer, Schlüsselmitarbeiter) oder an einem Großkunden (>30 % Umsatz), reduziert das den Multiple deutlich. Ein guter Verkaufsprozess adressiert das im Vorfeld — etwa durch Übergabephase oder Earn-Out.
Wie genau ist eine Online-Bewertung?+
Sie liefert eine grobe Orientierung. Eine belastbare Einschätzung braucht Jahresabschlüsse, aktuelle Zahlen und die Besonderheiten der Gesellschaft.
Kostet die Bewertung etwas?+
Die Ersteinschätzung über den Ankaufscheck ist kostenlos und unverbindlich.