UG verkaufen — vom Ein-Euro-Start zum sauberen Übergang
Die UG (haftungsbeschränkt) ist die kleine Schwester der GmbH: gleiche Rechtsform, weniger Stammkapital, gleiche formale Anforderungen. Der Verkauf funktioniert grundsätzlich wie bei einer GmbH — mit einigen Besonderheiten rund um Rücklagenpflicht, Käuferwahrnehmung und Umwandlung. Wir kennen den Markt für UG-Käufer und begleiten Sie durch einen sauberen Prozess.
- ✓Käufer für UGsWir kennen den Kreis der Interessenten — Gründer, Existenzgründer, Berater.
- ✓Umwandlung in GmbHAuf Wunsch strukturieren wir die Umwandlung vor dem Verkauf, um den Käuferkreis zu vergrößern.
- ✓Rücklagenpflicht sauber§ 5a Abs. 3 GmbHG: 25 % des Jahresüberschusses in die gesetzliche Rücklage.
- ✓Diskrete VermittlungVertraulich, ohne öffentliches Exposé.
Was macht den Verkauf einer UG besonders?
Die UG (haftungsbeschränkt) ist rechtlich eine Sonderform der GmbH mit reduziertem Stammkapital (mindestens 1 €). Sie unterliegt sonst allen Pflichten einer GmbH: Buchführung, Jahresabschluss, Offenlegung, notarielle Anteilsübertragung. Der Verkauf erfolgt deshalb wie bei einer GmbH — durch Übertragung der Geschäftsanteile per notariellem Vertrag.
Ein Unterschied liegt in der Käuferwahrnehmung: Manche Interessenten bevorzugen eine „echte“ GmbH mit 25.000 € Stammkapital, weil sie im Geschäftsverkehr etablierter wirkt. Deshalb kann es sinnvoll sein, die UG vor dem Verkauf in eine GmbH umzuwandeln — sofern die Rücklagen ausreichen.
§ 5a GmbHG — die Rücklagenpflicht
Nach § 5a Abs. 3 GmbHG muss eine UG 25 % des Jahresüberschusses in eine gesetzliche Rücklage einstellen, bis das Stammkapital 25.000 € erreicht. Diese Pflicht ist kein Nachteil, sondern Kern des Modells: Die UG „wächst“ durch Thesaurierung in eine GmbH hinein.
Beim Verkauf ist die Höhe der bisher gebildeten Rücklage relevant, weil sie Ausgangspunkt für eine mögliche Umwandlung in eine GmbH ist. Erreicht die Rücklage plus Stammkapital 25.000 €, kann die UG unmittelbar in eine GmbH umgewandelt werden (§ 5a Abs. 5 GmbHG).
Umwandlung UG → GmbH vor dem Verkauf
Wenn Rücklagen und Stammkapital der UG zusammen mindestens 25.000 € ergeben, ist die Umwandlung in eine GmbH schlank: Gesellschafterbeschluss, Neufassung der Satzung, notarielle Beurkundung, Handelsregistereintragung. Die UG heißt anschließend nur noch „GmbH“ — die Identität der Gesellschaft bleibt bestehen, Verträge, Steuernummern, Handelsregisternummer laufen unverändert weiter.
Für Käufer ist das oft ein Preistreiber. Wir prüfen im Erstgespräch, ob sich die Umwandlung vor Verkauf lohnt.
Wer kauft UGs?
Käufer für UGs sind meist Gründer, die eine bestehende Struktur mit Historie übernehmen möchten, Berater und Freiberufler mit Bedarf an einer Kapitalgesellschaft, sowie Investoren, die Cashflow-starke UGs als Beteiligung suchen. Wir sprechen diesen Kreis gezielt an — vertraulich und mit einem klar strukturierten Angebot.
So läuft der Verkauf ab
- 1Vertrauliches ErstgesprächWir prüfen Zahlen, Historie und mögliche Umwandlung.
- 2Bewertung & EmpfehlungKaufpreisrahmen und Vorschlag Umwandlung ja/nein.
- 3KäuferanspracheZielgruppenspezifische Ansprache unter NDA.
- 4VertragsverhandlungKaufvertrag, ggf. Umwandlung, Garantiepaket.
- 5Notarielle BeurkundungBeim Notar unterschreiben, Anteile übergehen — fertig.
Vorteile einer professionellen Vermittlung
- ✓Erfahrung mit UGs aller Größenordnungen
- ✓Empfehlung Umwandlung vor Verkauf, wenn sinnvoll
- ✓Zielgerichtete Käuferansprache
- ✓Notarnetzwerk mit UG-Erfahrung
- ✓Vertraulichkeit ab dem ersten Kontakt
- ✓Keine Vorabkosten für Verkäufer
Häufige Fragen
Kann ich eine UG genauso verkaufen wie eine GmbH?+
Ja — die Anteilsübertragung läuft identisch: notarielle Beurkundung, Gesellschafterliste zum Handelsregister, Übergang der Anteile.
Muss ich die UG vor dem Verkauf in eine GmbH umwandeln?+
Nein, es ist möglich aber nicht zwingend. Häufig macht es den Verkauf leichter und rechtfertigt einen höheren Preis.
Was passiert mit der gesetzlichen Rücklage?+
Sie geht mit dem Geschäftsanteil auf den Käufer über. Er trägt die Rücklagenpflicht weiter, bis das Stammkapital 25.000 € erreicht — oder wandelt in eine GmbH um.
Kann eine UG ohne Umsatz verkauft werden?+
Ja — es gibt einen Käuferkreis für gepflegte UG-Mäntel. Der Preis ist deutlich niedriger als für operative UGs mit Cashflow.
Wie hoch ist der übliche Verkaufspreis einer UG?+
Sehr abhängig von Historie, Bonität, Rücklagen und Cashflow. Kleine UG-Mäntel liegen niedrig, bilanzstarke, ältere UGs mit Umsatz erzielen fünfstellige Preise.
Wie lange dauert der Verkauf?+
Meist vier bis acht Wochen ab NDA — sauber vorbereitete Unterlagen beschleunigen den Prozess erheblich.
Ihre GmbH verkaufen — diskret, in Wochen.
Zwei Wege, eine Adresse: Starten Sie den vertraulichen Ankaufscheck für eine fundierte Indikation innerhalb von 24 Stunden — oder fordern Sie eine Sofort-Einschätzung persönlich an.
