GmbH Direktverkauf: Der rechtssichere Weg zum Verkauf
Der rechtssichere Direktverkauf einer GmbH läuft in Deutschland fast immer als notariell beurkundeter Anteilsverkauf, ein sogenannter Share Deal. Ohne diese Beurkundung ist die Anteilsabt…

Der rechtssichere Direktverkauf einer GmbH läuft in Deutschland fast immer als notariell beurkundeter Anteilsverkauf, ein sogenannter Share Deal. Ohne diese Beurkundung ist die Anteilsabtretung nach § 15 Abs. 3 GmbHG schlicht unwirksam, egal was Käufer und Verkäufer sich sonst vertraglich versprechen. Wer seine GmbH direkt und ohne klassischen Makler verkaufen will, sollte also drei Dinge parallel anschieben: die Satzung auf Vinkulierungsklauseln prüfen, einen strukturierten Datenraum aufbauen und frühzeitig die steuerliche Struktur mit einem Steuerberater klären.
Der typische Ablauf gliedert sich in klar abgrenzbare Phasen:
- Vorbereitung: Satzungscheck, Exposé, Geheimhaltungsvereinbarung
- Käuferansprache und Absichtserklärung (Letter of Intent)
- Due Diligence mit Datenraum und Fragenkatalog
- Kaufvertragsverhandlung (Share Purchase Agreement)
- Notartermin und Eintragung in die Gesellschafterliste
Ein professioneller GmbH-Verkauf dauert typischerweise 8 bis 15 Monate, beschleunigte Prozesse in 4 bis 8 Monaten sind möglich, kosten aber oft Verhandlungsmasse beim Preis. Wer diesen Weg diskret und ohne Makler gehen will, findet in Plattformen wie Nachfolgehaus einen kostenfreien Einstieg: anonymisierte Prüfung, direkte Käuferanbindung und notarielle Abwicklung aus einer Hand.
Wichtige Erkenntnisse
Der rechtssichere GmbH-Direktverkauf gelingt, wenn notarielle Formvorschriften, eine durchdachte Share-Deal- oder Asset-Deal-Struktur und frühzeitige Steuerplanung zusammenspielen.
| Thema | Details |
|---|---|
| Notarpflicht | Die Anteilsabtretung ist ohne notarielle Beurkundung nach § 15 Abs. 3 GmbHG unwirksam. |
| Realistischer Zeitplan | Rechnen Sie mit 8 bis 15 Monaten Standarddauer, beschleunigt 4 bis 8 Monate mit Kompromissen. |
| Struktur wählen | Share Deal ist für Verkäufer steuerlich meist günstiger, Käufer bevorzugen oft Asset Deals. |
| Steuern früh klären | Teileinkünfteverfahren und Holdingstrukturen nach § 8b KStG verändern den Nettoerlös erheblich. |
| Vertraulicher Direktweg | Nachfolgehaus prüft GmbHs kostenlos und anonymisiert binnen 24 Stunden und begleitet die notarielle Abwicklung. |
Ablauf eines direkten GmbH-Verkaufs: Realistische Schritte und Zeitplanung
Ein GmbH-Direktverkauf scheitert selten am fehlenden Käufer. Er scheitert an schlechter Reihenfolge. Wer den Datenraum erst öffnet, wenn der Käufer schon ungeduldig wird, verliert Verhandlungsmacht, und das lässt sich vermeiden.
1. Vorbereitung. Prüfen Sie zuerst die Satzung auf Vinkulierungsklauseln, also Zustimmungserfordernisse anderer Gesellschafter zum Verkauf. Parallel entsteht ein Exposé, das Zahlen, Struktur und Alleinstellungsmerkmale der Firma zusammenfasst, ohne den Firmennamen zu nennen. Eine Geheimhaltungsvereinbarung (NDA) liegt vor jedem ernsthaften Gespräch bereit. Steuerberater und Anwalt sollten spätestens jetzt informiert sein, nicht erst beim Kaufvertrag.
2. Käuferansprache und Letter of Intent. Sobald ein Interessent Substanz zeigt, folgt meist ein Letter of Intent (LOI). Er hält den indikativen Kaufpreis, die grobe Struktur (Share oder Asset Deal) und eine Exklusivitätsfrist für die Verhandlungen fest. Ein LOI ist rechtlich meist unverbindlich, bindet aber faktisch, weil er den weiteren Prozess und dessen Zeitrahmen definiert.
3. Due Diligence. Der Käufer prüft nun Finanzen, Verträge und rechtliche Risiken im Detail. Ein gut vorbereiteter, klar strukturierter Datenraum verkürzt diese Phase erheblich, während chaotische Unterlagen den Käufer misstrauisch machen und Preisabschläge provozieren. Die Dauer hängt stark von der Unternehmensgröße ab, bei mittelständischen GmbHs sind vier bis acht Wochen realistisch.
4. Verhandlung des Kaufvertrags. Im Share Purchase Agreement (SPA) werden Preismechanik, mögliche Earn-outs, Garantien und Haftungsbegrenzungen ausgehandelt. Hier entscheidet sich, wie viel vom nominalen Kaufpreis am Ende tatsächlich beim Verkäufer ankommt.
5. Notartermin und Closing. Die Anteilsabtretung wird beurkundet, die neue Gesellschafterliste eingereicht, Zahlungen fließen. Erst mit der Eintragung ist der Verkauf formal abgeschlossen.
Rechnen Sie für den gesamten Prozess mit 8 bis 15 Monaten als Standardfall. Beschleunigte Verkäufe in 4 bis 8 Monaten funktionieren, meist weil der Verkäufer bei Preis oder Garantien Zugeständnisse macht, um schneller abzuschließen.
Bauen Sie den Datenraum schon während der Vorbereitungsphase auf, nicht erst wenn ein Käufer danach fragt. Wer drei Wochen braucht, um Verträge zusammenzustellen, wirkt unvorbereitet, und genau das nutzen Käufer für Preisverhandlungen.
Share Deal oder Asset Deal: Was passt zu Ihrer Situation?
Beim Share Deal verkaufen Sie die Geschäftsanteile der GmbH, das Unternehmen bleibt als Rechtsträger unverändert bestehen. Beim Asset Deal verkauft die GmbH einzelne Vermögensgegenstände, etwa Maschinen, Kundenverträge oder Marken, während die Gesellschaft selbst beim Verkäufer verbleibt. Diese Unterscheidung ist keine juristische Nebensache, sie entscheidet über Steuerlast, Haftung und oft auch über den Verhandlungsspielraum.
Verkäufer bevorzugen meist den Share Deal, weil der Veräußerungsgewinn beim Teileinkünfteverfahren günstiger behandelt wird als ein Gewinn aus dem Verkauf einzelner Vermögenswerte. Käufer neigen dagegen oft zum Asset Deal, weil sie dabei einen sogenannten Step-up erzielen: Sie können erworbene Vermögenswerte neu bewerten und in der Folge stärker abschreiben. Dieser gegenläufige Zielkonflikt zwischen Verkäufer und Käufer bestimmt viele Verhandlungen.
Als Verkäufer haben Sie mehrere Instrumente, um in einem Share Deal trotzdem Sicherheit für den Käufer zu schaffen und den Deal überhaupt zustande zu bringen:
- Haftungsbegrenzungen im Kaufvertrag, die Ihr Risiko auf eine feste Summe oder Zeitspanne begrenzen
- Escrow-Konten, die einen Teil des Kaufpreises zurückhalten, bis bestimmte Garantien erfüllt sind
- Earn-out-Klauseln, die einen Teil der Zahlung an künftige Unternehmensleistung koppeln
- Reps & Warranties, also vertraglich zugesicherte Eigenschaften des Unternehmens, sauber formuliert statt pauschal
In manchen Fällen lohnt sich ein hybrider Weg: Immobilien oder Beteiligungen werden vor dem eigentlichen Verkauf aus der GmbH herausgelöst und in ein separates Vehikel überführt, oft aus steuerlichen oder haftungsrechtlichen Gründen. Das braucht Vorlaufzeit und sollte nicht kurz vor dem Signing improvisiert werden. Wer diese Struktur früh mit dem Steuerberater klärt, vermeidet, dass der Deal am Ende an einer vermeidbaren Detailfrage scheitert. Einen ausführlichen Vergleich zwischen Asset Deal und Share Deal finden Sie in der Wissensdatenbank von Nachfolgehaus.
Wie ermittelt man einen realistischen Kaufpreis für eine GmbH?
Der Kaufpreis orientiert sich in der Praxis meist an einem Multiple auf EBIT oder EBITDA. Bei kleinen und mittelständischen GmbHs bewegen sich diese Multiples häufig im Bereich von etwa dem 4 bis 7-fachen des EBIT, wobei Branche, Wachstum und Risikoprofil den konkreten Faktor stark verschieben. Ein IT-Dienstleister mit wiederkehrenden Umsätzen wird anders bewertet als ein Handwerksbetrieb mit einem einzigen Großkunden.
Mehrere Faktoren treiben den Wert nach oben oder drücken ihn:
- Stabilität und Wiederholbarkeit der Erträge über mehrere Jahre
- Kundenkonzentration: Hängt der Umsatz an wenigen Großkunden, sinkt der Multiplikator meist
- Margenqualität im Branchenvergleich
- Laufzeit und Bindung bestehender Verträge
- Realistische Wachstumsaussichten, nicht nur die Vergangenheitszahlen
Preisabschläge entstehen oft nicht durch die Zahlen selbst, sondern durch die Art, wie sie präsentiert werden. Unvollständige Jahresabschlüsse, unklare Gesellschafterlisten oder verschwiegene Rechtsrisiken wecken Misstrauen, und Käufer reagieren darauf fast immer mit einem niedrigeren Angebot oder zusätzlichen Garantieforderungen. Eine saubere Vorab-Aufbereitung reduziert diesen Verhandlungsdruck erheblich, weil sie dem Käufer gar keinen Anlass für Preisabschläge liefert.
Wer eine erste, unabhängige Einschätzung will, ohne gleich einen kostenpflichtigen Gutachter zu beauftragen, findet über Nachfolgehaus eine Marktorientierung zum Kaufpreis, die auf realen Transaktionsdaten aufbaut statt auf Bauchgefühl.
Welche Unterlagen brauchen Käufer in der Due Diligence?
Die Due-Diligence-Phase entscheidet oft darüber, ob ein indikatives Angebot zum tatsächlichen Kaufpreis wird oder auf dem Weg dorthin schrumpft. Käufer wollen belastbare Zahlen sehen, keine Versprechen.
Folgende Dokumente sollten vor Beginn der Prüfung vollständig vorliegen:
- Jahresabschlüsse der letzten drei bis fünf Jahre sowie aktuelle betriebswirtschaftliche Auswertungen (BWA)
- Steuerbescheide und Nachweise über offene oder abgeschlossene Betriebsprüfungen
- Wesentliche Verträge mit Kunden, Lieferanten und Schlüsselmitarbeitern
- Lohn- und Gehaltsunterlagen sowie Angaben zu Pensionsrückstellungen
- Bestehende Versicherungspolicen und Haftungsfälle
- Gesellschaftervertrag, aktuelle Gesellschafterliste und erteilte Vollmachten
Käufer schauen dabei gezielt auf steuerliche Altlasten, bestehende Betriebsvereinbarungen, Abhängigkeiten von einzelnen Schlüsselpersonen und mögliche DSGVO-Risiken in der Datenverarbeitung. Ein Punkt, der oft unterschätzt wird: Wenn Kundendaten unsauber dokumentiert sind oder Verträge mit Auftragsverarbeitern fehlen, wird das in der Prüfung schnell zum Diskussionspunkt, selbst wenn das operative Geschäft völlig gesund ist.
Praktisch bewährt sich ein Vorab-Audit, bei dem Sie selbst, gemeinsam mit Steuerberater und Anwalt, die eigenen Unterlagen durchgehen, bevor der Käufer es tut. Wer dazu vorbereitete Antwortvorlagen für häufige Fragen bereithält, wirkt souverän statt überrumpelt. Ein klar strukturierter Datenraum, gegliedert nach Finanzen, Recht, Personal und Verträgen, spart in der Praxis Wochen.
Sensible Informationen teilen Sie am besten gestaffelt: Erst grobe Kennzahlen nach Unterschrift einer Geheimhaltungsvereinbarung, dann Details erst, wenn der Käufer über einen LOI echtes Interesse belegt hat. Eine vollständige Checkliste der benötigten Unterlagen hilft dabei, nichts zu übersehen.
Wenn Ihre GmbH noch offene Verbindlichkeiten hat, verschweigen Sie das nicht bis zur Due Diligence. Käufer, die verschuldete Gesellschaften bewusst einkalkulieren, verhandeln fairer als solche, die das Problem erst selbst aufdecken müssen.
Notar, Beurkundung und Formalia: Was kostet der Verkauf wirklich?
Die notarielle Beurkundung ist beim GmbH-Verkauf keine Formalität, sondern gesetzliche Pflicht. Nach § 15 Abs. 3 GmbHG ist eine Anteilsabtretung ohne notarielle Beurkundung unwirksam, unabhängig davon, was Käufer und Verkäufer sonst vereinbart haben. Der Notar prüft den Kaufvertrag, beurkundet die Abtretung und reicht anschließend die aktualisierte Gesellschafterliste beim Handelsregister ein, wie es § 16 GmbHG vorsieht.
Die Kosten dafür orientieren sich am Geschäftswert, also meist am Kaufpreis. Notargebühren bewegen sich häufig zwischen 0,5 % und 1,5 % des Kaufpreises, hinzu kommen Registerkosten für die Eintragung. Bei einem Kaufpreis von 500.000 € sind das grob zwischen 2.500 € und 7.500 € allein für den Notar, ohne Berater- oder Anwaltskosten.
Formale Hürden sollten Sie früh im Prozess klären, nicht erst kurz vor dem Notartermin:
- Zustimmungserfordernisse anderer Gesellschafter laut Satzung
- Vorkaufsrechte, die den Verkauf an bestimmte Personen binden oder verzögern
- Fristen für die Eintragung der neuen Gesellschafterliste
Ein bundesweites Netzwerk an Partnernotaren, wie Nachfolgehaus es für seine Vermittlungen nutzt, verkürzt in der Praxis oft die Terminfindung, was bei engen Zeitplänen einen echten Unterschied macht.
Wie wirken sich Steuern auf den Nettoerlös beim GmbH-Verkauf aus?
Der Bruttokaufpreis sagt wenig darüber aus, was am Ende tatsächlich bei Ihnen ankommt. Verkaufen Sie Ihre Geschäftsanteile privat, greift meist das Teileinkünfteverfahren: Nur 60 % des Veräußerungsgewinns sind steuerpflichtig, 40 % bleiben steuerfrei. Das senkt die effektive Steuerlast deutlich gegenüber einer vollen Besteuerung des Gewinns.

Wer über eine Holdinggesellschaft verkauft, kann von § 8b KStG profitieren: Auf Ebene der Holding bleiben Veräußerungsgewinne aus dem Verkauf von Kapitalgesellschaftsanteilen zu bis zu 95 % steuerfrei. Diese Struktur lohnt sich aber nur bei ausreichendem zeitlichem Vorlauf. Wer eine Holding kurz vor dem Exit einrichtet, riskiert, dass die steuerliche Vergünstigung nicht greift, weil Finanzämter kurzfristige Umstrukturierungen vor einem Verkauf kritisch prüfen. Als Richtwert gelten fünf bis sieben Jahre zwischen Einbringung und Exit als sicherer Rahmen.
Ein Detail, das viele Verkäufer übersehen: Es macht steuerlich einen erheblichen Unterschied, ob Geld aus einer Transaktion an Sie persönlich fließt oder als Kapitalerhöhung in die GmbH selbst. Fließt der Erlös in die Gesellschaft, ändert sich die steuerliche Einordnung grundlegend, mit direkten Folgen für eine spätere Ausschüttung an Sie als Gesellschafter.
Diese Mechaniken sind komplex genug, dass Sie sie nicht allein durchdenken sollten:
- Klären Sie Struktur und Timing mit dem Steuerberater, bevor Sie einen LOI unterschreiben
- Prüfen Sie vor dem Closing, ob steuerliche Risiken aus der Vergangenheit noch offen sind
- Vergleichen Sie den Nettoerlös bei Privatverkauf gegen einen Holdingverkauf konkret in Zahlen, nicht nur als Faustregel
Lassen Sie sich vom Steuerberater eine Nettoerlös-Rechnung für mindestens zwei Szenarien erstellen, Privatverkauf gegen Holdingverkauf, bevor Sie eine Struktur festlegen. Der Unterschied ist bei größeren Kaufpreisen oft überraschend groß.
Wie unterstützt Nachfolgehaus konkret beim Direktverkauf?
Nachfolgehaus wurde für genau die Situation gebaut, die diesen Artikel nötig macht: Sie wollen Ihre GmbH direkt, vertraulich und ohne unnötige Umwege verkaufen, ohne dabei auf rechtliche Sicherheit zu verzichten. Die Plattform prüft Ihre Gesellschaft anonymisiert und kostenlos, eine persönliche Einschätzung erhalten Sie innerhalb von 24 Stunden.
Konkret bietet Nachfolgehaus:
- Anonyme, gebührenfreie Listung Ihrer GmbH mit persönlicher Prüfung binnen 24 Stunden
- Ein bundesweites Notar-Netzwerk für die rechtssichere, notarielle Übertragung der Anteile
- Vollständigen Gebührenverzicht auf Verkäuferseite und DSGVO-konforme Datenverwaltung während des gesamten Prozesses
Der entscheidende Unterschied zu klassischen Unternehmensbörsen: Verkäufer zahlen nichts. Die Vergütung entsteht ausschließlich auf Käuferseite, was den Prozess für Sie als Verkäufer kostenneutral macht, ohne dass an der Sorgfalt der Prüfung gespart wird.
| Aspekt | Nachfolgehaus |
|---|---|
| Kosten für Verkäufer | Keine |
| Prüfungsdauer | Innerhalb 24 Stunden |
| Vertraulichkeit | Anonymisierte Erstprüfung |
| Abwicklung | Notarielles Partnernetzwerk |
Warum Genauigkeit wichtiger ist als Geschwindigkeit
Die verbreitete Erwartung, ein GmbH-Verkauf ließe sich mit dem richtigen Berater auf wenige Wochen verdichten, hält der Praxis selten stand. Wer den Prozess auf vier Monate presst, zahlt fast immer mit Zugeständnissen beim Preis oder bei Garantien, weil dem Käufer schlicht die Zeit fehlt, sich Sicherheit zu erarbeiten. Das ist kein Ratgeber-Klischee, das ergibt sich direkt aus der Mechanik der Due Diligence: Vertrauen entsteht durch geprüfte Zahlen, nicht durch Tempo.
Der größere Fehler liegt woanders: Viele Verkäufer denken erst über die Steuerstruktur nach, wenn der Kaufvertrag schon auf dem Tisch liegt. Dann ist es zu spät für eine Holdinglösung, die Jahre Vorlauf braucht, und zu spät, um eine Kapitalerhöhung sauber von einem privaten Verkaufserlös abzugrenzen. Wer diesen Artikel liest und die steuerliche Struktur erst nach der ersten Käuferansprache klärt, hat die Reihenfolge schon falsch aufgestellt.
Was tatsächlich zählt, ist die Kombination aus rechtlicher Formstrenge, ehrlicher Vorbereitung und einem Vertriebsweg, der Vertraulichkeit ernst nimmt, ohne den Prozess zu verlangsamen. Genau da schließt sich der Kreis zu praxisnahen Plattformen, die diesen Spagat professionell abbilden.
Ihr direkter Weg zum vertraulichen GmbH-Verkauf
Klassische Unternehmensbörsen und M&A-Berater verlangen oft hohe Maklerprovisionen oder feste Vertragsbindungen, bevor überhaupt ein Käufer in Sicht ist. Nachfolgehaus geht diesen Weg anders: Sie erhalten eine kostenlose, anonymisierte Prüfung Ihrer GmbH binnen 24 Stunden, ohne Provision, ohne versteckte Kosten für Sie als Verkäufer.

Die Vergütung trägt ausschließlich die Käuferseite, Sie als Verkäufer bleiben während des gesamten Prozesses kostenfrei. Dazu kommt ein bundesweites Notar-Netzwerk, das die rechtssichere Übertragung nach den in diesem Artikel beschriebenen Formvorschriften direkt organisiert, und eine DSGVO-konforme Datenverwaltung, die Ihre sensiblen Unternehmensdaten während der gesamten Due Diligence schützt.
Wenn Sie Ihre GmbH diskret prüfen lassen und den ersten Schritt zum Direktverkauf gehen möchten, hinterlegen Sie Ihre Gesellschaft jetzt kostenlos auf der Landingpage für Unternehmensverkäufe von Nachfolgehaus und erhalten Sie innerhalb eines Tages eine erste, persönliche Einschätzung.
Häufig gestellte Fragen zum GmbH Direktverkauf
Ist ein GmbH-Direktverkauf ohne Notar überhaupt möglich? Nein. Die Abtretung von GmbH-Geschäftsanteilen ist nach § 15 Abs. 3 GmbHG zwingend notariell zu beurkunden. Ohne diesen Schritt bleibt der Verkauf rechtlich wirkungslos, unabhängig davon, was Käufer und Verkäufer privat vereinbart haben.
Wie lange dauert ein GmbH-Direktverkauf durchschnittlich? Ein professionell geführter Verkauf dauert meist 8 bis 15 Monate. Beschleunigte Abläufe in 4 bis 8 Monaten sind machbar, gehen aber häufig mit Kompromissen bei Preis oder Garantien einher.
Was kostet die notarielle Abwicklung eines GmbH-Verkaufs? Die Notargebühren liegen meist zwischen 0,5 % und 1,5 % des Kaufpreises, abhängig vom Geschäftswert. Hinzu kommen Registerkosten sowie separate Honorare für Steuerberater oder Rechtsanwalt.
Welche Struktur ist steuerlich günstiger, Share Deal oder Asset Deal? Für Verkäufer ist der Share Deal meist vorteilhafter, weil das Teileinkünfteverfahren nur 60 % des Veräußerungsgewinns steuerpflichtig macht. Käufer bevorzugen dagegen oft den Asset Deal wegen möglicher Abschreibungsvorteile.
Wie viel Steuern zahlt man beim Verkauf über eine Holding? Bei einem Verkauf über eine Holdinggesellschaft können Veräußerungsgewinne nach § 8b KStG zu bis zu 95 % steuerfrei bleiben. Diese Regelung setzt aber ausreichenden zeitlichen Vorlauf zwischen Einbringung und Exit voraus, üblich sind fünf bis sieben Jahre.
Was kostet der GmbH-Direktverkauf über Nachfolgehaus? Für Verkäufer entstehen keine Gebühren. Die Vergütung von Nachfolgehaus trägt ausschließlich die Käuferseite bei erfolgreichem Abschluss, die Erstprüfung Ihrer GmbH ist immer kostenlos und anonymisiert.

Dieser Artikel enthält allgemeine Informationen und ersetzt nicht die Beratung durch einen qualifizierten Anwalt. Wenden Sie sich an eine qualifizierte Rechtsfachperson zu Ihrer persönlichen Lage, bevor Sie auf Grundlage dieses Inhalts handeln.
Quellen
- Übertragung von GmbH‑Geschäftsanteilen — Notarpflicht
- GmbH verkaufen – Share Deal, Steuern & Ablauf
- GmbH‑Anteile verkaufen: 6 Schritte + Steuern
- Besteuerung eines GmbH‑Verkaufs — Übersicht
- How To Sell A GmbH (Germany) — Stripe Ressourcen
Empfehlung
- GmbH verkaufen statt liquidieren – Kosten, Dauer & Steuern | Nachfolgehaus
- GmbH mit Mitarbeitern verkaufen | § 613a & Ablauf
- GmbH-Verkauf und Steuern – Das sollten Gesellschafter beachten · Nachfolgehaus
- GmbH verkaufen ohne Nachfolger – Lösungen für Unternehmer · Nachfolgehaus
Häufige Fragen
Ist ein GmbH-Direktverkauf ohne Notar überhaupt möglich?+
Nein. Die Abtretung von GmbH-Geschäftsanteilen ist nach § 15 Abs. 3 GmbHG zwingend notariell zu beurkunden. Ohne diesen Schritt bleibt der Verkauf rechtlich wirkungslos, unabhängig davon, was Käufer und Verkäufer privat vereinbart haben.
Wie lange dauert ein GmbH-Direktverkauf durchschnittlich?+
Ein professionell geführter Verkauf dauert meist 8 bis 15 Monate. Beschleunigte Abläufe in 4 bis 8 Monaten sind machbar, gehen aber häufig mit Kompromissen bei Preis oder Garantien einher.
Was kostet die notarielle Abwicklung eines GmbH-Verkaufs?+
Die Notargebühren liegen meist zwischen 0,5 % und 1,5 % des Kaufpreises, abhängig vom Geschäftswert. Hinzu kommen Registerkosten sowie separate Honorare für Steuerberater oder Rechtsanwalt.
Welche Struktur ist steuerlich günstiger, Share Deal oder Asset Deal?+
Für Verkäufer ist der Share Deal meist vorteilhafter, weil das Teileinkünfteverfahren nur 60 % des Veräußerungsgewinns steuerpflichtig macht. Käufer bevorzugen dagegen oft den Asset Deal wegen möglicher Abschreibungsvorteile.
Wie viel Steuern zahlt man beim Verkauf über eine Holding?+
Bei einem Verkauf über eine Holdinggesellschaft können Veräußerungsgewinne nach § 8b KStG zu bis zu 95 % steuerfrei bleiben. Diese Regelung setzt aber ausreichenden zeitlichen Vorlauf zwischen Einbringung und Exit voraus, üblich sind fünf bis sieben Jahre.
Was kostet der GmbH-Direktverkauf über Nachfolgehaus?+
Für Verkäufer entstehen keine Gebühren. Die Vergütung von Nachfolgehaus trägt ausschließlich die Käuferseite bei erfolgreichem Abschluss, die Erstprüfung Ihrer GmbH ist immer kostenlos und anonymisiert.
